Plastic Planet
Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!
Offizieller Filmbeschrieb...
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche
Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert?
Mit PLASTIC PLANET reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Regisseur Werner Boote findet erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf.
Hinweise zum Film...
PLASTIC PLANET eignet sich sicher auch für Schulen.
Zusammenhang Nachhaltigkeit...
Plastik ist ein gefährlicher und langer Begleiter auf dieser Erde, da es nicht biologisch abbaubar ist. Jährlich sterben etwa eine Million Seevögel, weil sie irrtümlicherweise Plastikteile als Nahrung aufnehmen. An manchen Stellen im Meer gibt es sechsmal soviel Plastik wie Plankton.
Es besteht der Verdacht, dass auch bei Menschen der Umgang mit Plastik zu Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus oder Allergien führen kann. Besonders problematisch ist der Stoff Bisphenol A.
Global werden pro Jahr nahezu 240 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert. Allein 60 Millionen Tonnen Plastik werden in Europa produziert, das sind etwa 25 Prozent der globalen Produktion.
Laut UNO gelangen 80 Prozent des Kunststoffmülls über Flüsse in die Ozeane.
Aber: Es gibt Alternativen! Zum Beispiel gibt es Biokunststoff, der auf der Basis von erneuerbaren Ressourcen produziert wird.
Bewertung der Filmjury...
PLASTIC PLANET gehört zu definitiv zu den österreichischen Filmperlen: Eindrückliche und vielfältige Zusammenhänge, direkte Verbindungen zur eigenen Lebenswelt, gute journalistische Leistung, sehr hohe Relevanz, flüssig anzuschauen. Ein intelligenter Film mit klarem Transfer von Handlungswille.
Einer dieser Filme mit planetarischer Perspektive, logisch aufgebaut, spannend. Bilder und Szenen passen immer sehr gut zum Inhalt und sind auch ästhetisch ansprechend, manchmal sogar bisher ungesehen. Schnitt, Kameraführung und Musik sind allesamt professionell.
Der Film wiederspiegelt in vielen Facetten unsere Welt, die oft von Konsum und Besitz geprägt ist. Entgegen der Erwartung rüttelt er nicht übertrieben emotional auf, sondern klärt in hohem Masse auf und macht schlicht Spass anzuschauen.
Weitere Rezensionen...
“Die Filmreise ist kurzweilig und durchaus amüsant, auch wenn einem angesichts der dramatischen Erkenntnisse das Lachen meist im Halse stecken bleibt.” – Connection Magazin
“Plastic Planet zeigt spielerisch, wie selbstverständlich wir in Unmengen von Plastik leben. Verblüfft schaut man zu, wie Familien in allen Weltgegenden Habseligkeiten aus Plastik vor ihren Häusern auftürmen.” – Beobachter Natur
“Plastic Planet is that rare call-to-action documentary that might rouse viewers to do something more than nod their heads in agreement. A methodically researched yet engaging examination of the environmental and health problems associated with plastic.” – Variety
“Der Film bietet nicht zuletzt dank seinen gelungenen Computeranimationen die Chance, sich in unterhaltender Weise mit einem zentralen Problem unserer Wegwerfgesellschaft auseinanderzusetzen. Nach dem Kino geht man mit anderen Augen durch den Alltag.” – filmstelle.ch
Technische Daten und Verfügbarkeit...
Filmverleih Schweiz: Praesens Film
Dauer: 95 Minuten
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: teilweise deutsch untertitelt
Ländercode: 2
Format: 16:9
Buch und Regie: Werner Boote